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Wir pflegen – gemeinsam sind wir stärker. Presseinformation zur Abschlussveranstaltung

Presseinformation


Wir pflegen – gemeinsam sind wir stärker. Abschlussveranstaltung des Modellprojekts „Stark durch Gegenseitigkeit – Selbsthilfe im Vor- und Umfeld von Pflege“.

Die größte Herausforderung des demografischen Wandels ist die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Menschen mit Pflegebedarf einerseits und professionellen Pflegekräften andererseits.Schon jetzt bleibt die Suche nach Fachkräften vielerorts erfolglos und der Pflegereport der Bertelsmann Stiftung prognostiziert, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 um 50 Prozent steigen wird. Zugleich wird die Zahl derjenigen abnehmen, die in der Pflege arbeiten, sodass 500.000 Vollzeitkräfte in der Pflege fehlen werden.


Was tun, angesichts dieses Notstandes?


Klar ist, wir werden die Herausforderungen der Pflege nur in einer gemeinsamen Anstrengung und Verantwortung, in einem Pflege- und Sorgemix von An- und Zugehörigen, Professionellen, Nachbarn und ehrenamtlich, bürgerschaftlich Engagierten bewältigen. Wir brauchen Menschen, die das Prinzip der sorgenden Gemeinschaft oder des altruistischen Eigennutzes verstanden haben: Wenn ich mich mit anderen um andere kümmere, dann steigt die Chance, dass sich eines Tages andere mit anderen um mich kümmern werden.


Ziel des Modellprojekts


Ziel des Modellprojekts „Selbsthilfe im Vor- und Umfeld von Pflege – Stark durch Gegenseitigkeit“ war es, in vier ausgesuchten Modellquartieren in Baden-Württemberg, den Auf- und Ausbau von Selbsthilfearrangements im Vor- und Umfeld von Pflege vor Ort anzustoßen. Mit viel sozialer Fantasie, Kreativität und Engagement haben die Modellstandorte quartiersbezogene und vernetzte Initiativen der Selbsthilfe in der Pflege entwickelt, um zukunftsweisende kommunale Versorgungsstrukturen zu entwickeln. Das Modellprojekt setzt damit Akzente, um die Lebensgestaltung von Menschen im Vor- und Umfeld von Pflege zu bereichern, den Selbsthilfegedanken bei vielen vorhandenen Aktivitäten zu stärken und neue Aktivitätspotentiale im Sinne von Selbsthilfe zu erschließen.


Das waren die vier Modellstandorte

  • Konstanz

  • Mannheim

  • Schwäbisch Gmünd

  • Stuttgart

Weitere Informationen finden Sie unter www.lsr-bw.de


Das Projekt wurde durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration sowie den sozialen und privaten Pflegekassen finanziert.


Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg e. V. ist ein Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind. Die Aufgabe des Landesseniorenrats ist die Vertretung der Interessen älterer Menschen gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen mit dem Ziel, die vielen Facetten des Alters in der Öffentlichkeit zu verankern. Dabei geht es um gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit der fast 3 Millionen Menschen über 60 Jahre im Süd-Westen Deutschlands. 1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat in Baden-Württemberg unabhängig, überparteilich und überkonfessionell.


Das Entwicklungswerk für soziale Bildung und Innovation Landesverband Baden-Württemberg e. V. wird überall dort für Menschen, Unternehmen, Kommunen und Organisationen tätig, wo diese Herausforderungen von gesellschaftlicher Relevanz zu bewältigen haben. Wir helfen, gesellschaftlich wichtige Herausforderungen mittels innovativer, nachhaltiger Konzepte gemeinsam zielsicher zu lösen. Unsere Angebote sind offen für Organisationen und für Menschen unterschiedlichen Alters und diverser Hintergründe, die Interesse daran haben, an der Gestaltung ihrer Lebensbereiche aktiv mitzuwirken. Wir schätzen und nutzen die Vielfalt von Denkweisen, Erfahrungen, Perspektiven und Lebensentwürfen.


Ihr Pressekontakt

Frau Anja Schwarz Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.

Telefon: 0711 – 61 38 24 Kriegerstr. 3; 70191 Stuttgart

E-Mail: anja.schwarz@lsr-bw.de Internet: www.lsr-bw.de














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