Publikationen

  • Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen – ein Leitfaden zur beruflichen Orientierung für Schüler/innen, Eltern und Quereinsteiger/innen (zweisprachig)

    Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen

    Das Sozial- und Gesundheitswesen bietet abwechslungsreiche und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten mit guten Aufstiegschancen. Doch was versteckt sich eigentlich hinter Berufsbezeichnungen wie Altenpfleger/in, Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in oder Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen genau? Es gibt kaum einen Ort in Deutschland, in dem nicht Erzieher/innen oder Gesundheits- und Krankenpfleger/innen gesucht werden. Einige der Berufe können sogar in Teilzeit erlernt werden, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in vielen Fällen erleichtert. In der vorliegenden Broschüre werden 21 Berufe des Sozial- und Gesundheitswesens mit dem Ziel vorgestellt, (junge) Menschen beim Berufsfindungsprozess zu unterstützen.

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  • Für Alterspendler sind zeitgemäßere Ansprüche notwendig.

    Immer mehr ehemalige türkische »Gastarbeiter« sind im Alter – aus familiären oder sonstigen Gründen – mal in Deutschland und mal in der Türkei. Sie gelten als so genannte Alterspendler. Das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen (SVA) aus dem Jahre 1964 ist von seiner ursprünglichen Intention her aber nicht auf die Belange pendelnder Migrantinnen und Migranten eingestellt. Oft werden ihnen Sozialleistungen vorenthalten. Das SVA soll und muss daher modernisiert werden. Der folgende Beitrag untersucht, welche Veränderungen notwendig sind, damit die Betroffenen, die meist als Arbeitnehmer über Jahrzehnte in die deutschen Sozialversicherungskassen eingezahlt haben, im Alter keine Ansprüche (mehr) verlieren und ausreichend sozial abgesichert sind.

    Quelle: Soziale Sicherheit, 58. Jhrg., Heft 3, S. 100 – 104, Frankfurt/Main 2009.

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  • Reformentwicklungen im türkischen Gesundheits- und Krankenhauswesen

    Aufgrund stetig steigender Ausgaben und sichtbarer Mängel in der Effizienz und Qualität der Krankenversorgung ist das türkische Gesundheits- und Krankenhauswesen seit Jahren Gegenstand von Reformbemühungen. Die Bilanz eines halben Jahrhunderts staatlich dominierter Krankenhausversorgung (1960–2010) zeigt ein Bild maroder Krankenhäuser, langer Wartelisten von Patienten, überfüllter Krankenzimmer, unterbezahlter Ärzte und Pflegekräfte sowie unzureichender Behandlungen. Der Beitrag von Basri Aşkin ist ein chronologischer Streifzug durch die tiefgreifenden Reformbestrebungen im türkischen Gesundheitswesen und Krankenhaussektor der letzten Jahre bis zu den neuesten Entwicklungen.

    Quelle: Das Krankenhaus, 04/2011, Düsseldorf 2011.

  • The role of migrant organizations in health care: An integrative review

    BACKGROUND AND QUESTION:
    People with a migration background are exposed to greater health risks and burdens due to their often less favorable social situation. At the same time, conventional health services and programs do not sufficiently reach them. Migrant organizations (MOs) are said to have the potential to reach this otherwise difficult target group. This review examines whether there are any indications in the scientific literature that MOs could improve target group attainment.

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  • Modellprojekt „Alevitische Seelsorge“ Von der Idee zur praktischen Umsetzung

    Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen

    Das Modellprojekt Alevitische Seelsorge in Baden-Württemberg wurde im Rahmen des Förderprogramms „Palliative Praxis – Projekte für alte Menschen“ der Robert Bosch Stiftung im Zeitraum April 2013 bis September 2015 realisiert. Das Projekt zielte darauf ab, eine alevitisch orientierte Seelsorge für Gegenwart und Zukunft aus diesem bei den Geistlichen erhobenen Glaubensfundus heraus zu profilieren. Herzstück des Projekts bildete die Konzipierung und Umsetzung eines Seelsorgecurriculums (Lehrplan) für die alevitische Sterbe- und Trauerbegleitung, um dem wachsenden Anteil an älteren sterbenskranken Menschen ihrer eigenen Glaubensvorstellung entsprechend zu begegnen.

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  • Entlassungsmanagement bei pflegebedürftigen MigrantenDas Entlassungsmanagement bei pflegebedürftigen Migranten wird von Basri Aşkin anhand zweier Beispiele einer Kooperation zwischen Migrantenselbstorganisationen, Krankenhaus und ambulantem Pflegedienst vorgestellt: rituelle Totenwaschung und Krankenhausseelsorge für Sterbende und Todkranke. An Herausforderungen für eine kultursensible Pflegeüberleitung stellen sich eine enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhauspersonal, den für die Patientenversorgung relevanten sozialen Einrichtungen und den Kostenträgern.

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